Blüten der Sprachpolitik

Gerade gefunden beim Veto:

Dieser Stern ist ja bekanntlich der neueste Trend genderlinken Hipstertums. Grammatikalisch korrekt hieße es trotzdem: das Schleckermaul, die Schleckermäuler. Genderkorrekt heute: die Schleckermäuler*innen. Wo etwa sprachliche Lesebarrieren wie „Bürger*innensteig“ wenigstens grammatikalisch noch irgendwie Sinn machen könnten, wird es hier, wie auch bei „Mensch*innen“ etwa, völlig absurd. Aber die sprachlich verordnete Geschlechtergerechtigkeit trägt Früchte, wie man bei den (Fast-)Nazis von „Pro Arnstadt“ sehen kann:

Zur Verteidigung der Genderlinken sei gesagt: Normalerweise gendern die (Fast-)Nazis von „Pro Arnstadt“ nicht, anscheindend nur dort, wo es grammatikalisch falsch ist. Was soll’s. Die Idee ist bei den Reaktionären angekommen. Am Geschlechterantagonismus und bestehenden Gewaltverhältnissen hat sich zwar nichts geändert, aber man muss jetzt nicht mehr darüber reden. Sprachliche Repräsentanz heilt bekanntlich alle Wunden.


1 Antwort auf „Blüten der Sprachpolitik“


  1. 1 k 14. November 2013 um 16:04 Uhr

    ach, du mit deinen verschwörungstheorien wieder!
    von wem denn verordnet – wer hat das gegendere denn dem veto befohlen – der mossad oder wer?

    viel spaß beim belehren von linken was korrekt ist – so kannst du dein deutschtum ja auch mal ausleben.
    zu hause in deiner wohnung.
    denn um selbst mal zur küffa zu kommen – da bist du dir ja zu fein! das essen könnte ja containert sein, da laufen zwei drei hunde rum und die leute zitieren nicht pausenlos deinen guru, den pohrt.

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