Der Verfassungsschutz an der Universität Erfurt

Heute gab es einen Vortrag von Thüringens vielleicht gefährlichster Kameradschaft an der Universität in Erfurt. „Thomas Schulz“ vom Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz durfte über die „Gefährdung der Demokratie“ durch „Extremisten“ referieren. Die Veranstaltung erwies sich als geschlossene, nur für die Mitglieder der Erfurter Kollegs zugängliche. Neben einer freundlich-abweisenden Dame stand noch ein Mann vom Wachschutz vorm Hörsaal und überzeugte sich durch Ausweiskontrolle von der einwandfreien Gesinnung der Teilnehmer. Vielleicht ist das besser so, denn die durch Linke bei solchen Veranstaltungen oft angestrebte „kritische Teilnahme“ mit wütend-sachlicher Nachfragerei erwies sich schon vor gut einem Jahr in Meiningen als Lachnummer. Dabei gerierte sich „Thomas Schulz“ wie Eichmann in Jerusalem als Befehlsempfänger, der auch nicht immer alles gut findet, was in seinem Haus so vor sich geht, dem sein Job aber Verpflichtung bis in den Tod ist.

Vorm Hörsaal verteilten einige Antifaschistinnen und Antifaschisten Flugblätter. Die Studierendenschaft im „Harvard an der Gera“ hielt sich vornehm zurück. Es gab wichtigeres, als gegen die Verhöhnung der Opfer des Nazismus durch die NSU-Mittäter vom Verfassungsschutz zu demonstrieren.


2 Antworten auf „Der Verfassungsschutz an der Universität Erfurt“


  1. 1 Der Verfassungsschutz an der Universität Erfurt « snowflakes blog Pingback am 31. Januar 2014 um 15:37 Uhr
  2. 2 Der Verfassungsschutz in Friedrichroda « OXYMORON Pingback am 09. Februar 2014 um 16:19 Uhr
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