Antifa-Positionspapier gegen SÜGIDA und andere Freunde völkischer Glaubensgemeinschaften

Antifaschistische Positionen in bekömmlichen Portionen gibt es jetzt im Positionspapier des autonomen Antifa-Bündnisses gegen SÜGIDA. Weil die Empörung über die von Nazis genutzte „Wir sind das Volk“-Parole bei bürgerlichen Nazigegner so groß war wie sie unbegründet und abstoßend zugleich war, ist das mein Lieblingspunkt:

7. Die, die das Volk und die Parole „Wir sind das Volk“ gegen Nazis verteidigen wollen, machen damit einen Knicks vor der Lobby der DDR-Regimegegner, die auch immer gerne das Volk waren, und ihrer falschen Auffassung, eine Freiheitsbewegung habe die DDR gestürzt. In Wahrheit, und das weiß selbst der Kohlkopf, der alles verantwortlich eingerührt hat, ist die DDR an Misswirtschaft und der Niederlage im kapitalistischen Wettbewerb gescheitert. Wir rechtfertigen keinesfalls die Politik des DDR-Regimes, weisen aber die gewollte Dummheit zurück, mit der sich Deutschland eine Revolution einredet, die um der Freiheit willen geschah. Die Ostdeutschen wollten Bananen, Westgeld und nach Mallorca. Mit dem Unrecht kamen sie klar. Sie bekamen, was sie verdienten: Hartz IV, Günther Jauch und die kapitalistische Marktwirtschaft. Wir fordern daher: Nie wieder Revolution für Deutschland!

Das ganze Positionspapier gibt es hier. Einen Bericht zum vergangenen Montagsaufmarsch hier.