Weltrevolution in Kirchheim geplant!

Das gab’s noch nie. Die Thüringer Bürgerbündnisse gegen Rechtsextremismus rufen anlässlich des dort am Samstag stattfindenden Bundesparteitages der NPD zum Stelldichein für „ein solidarisches Europa – Gegen rassistische Hetze und rechtsextreme Nationalstaatsphantasien“. Von Rassismus haben die Bürger ja wie man weiß keine Ahnung, zudem nervt das Geblödel, man möchte doch die Krise nicht auf dem Rücken Südeuropas austragen – ein Geschehen das längst im Gange ist und nicht von der NPD, sondern den neben ihr in Kirchheim aufmarschierenden Parteien zu verantworten ist. Aufmerksamkeit darf dem letztgenannten Demonstrationsgrund gelten. Die Bürgerbündnisse – sonst nicht gerade als antinationale Umstürzler bekannt – wollen gegen „rechtsextreme Nationalstaatsphantasien“ vorgehen. Ein zunächst seltsam anmutendes Wortungetüm, dessen Sinn wohl im Protest gegen die besonderen Nationalstaatsphantasien der Rechtsextremen liegen soll. Weit gefehlt!
Die beiden Sprecher des Thüringer Gutmenschenbündnisses Harald Zeil und Madeleine Henfling stellen klar:

„Rassistischer und nationalstaatlicher Propaganda setzen wir die Vorstellung einer solidarischen Gesellschaft entgegen.“

Es geht also doch ums Ganze! Nicht die Vorstellung der Nazis von Nationalstaatlichkeit steht zur Debatte, sondern der Nationalstaat überhaupt. Wer lesen kann, weiß also was am Samstag ansteht in Kirchheim: Weltrevolution mit den Grünen und der SPD! Zu den Sitzkissen! Alle Macht kommt aus den Trillerpfeifen!


Transparententwurf für Samstag